Gesundheitsversorgung

In Bayern sind die Versorgungsstrukturen lokal unterschiedlich. Deswegen können Akteure vor Ort die Bedarfe am besten beurteilen und daraufhin passgenaue Maßnahmen entwickeln. Nicht nur unser Landkreis, sondern ganz Deutschland steht vor den Herausforderung, die der demografische Wandel mit sich bringt. Eine höhere Altersstruktur bedeutet gleichzeitig einen höheren Aufwand in der medizinischen und pflegerischen Versorgung. Außerdem geht der Trend in der Erkrankungen hin zu den chronischen Erkrankungen, die meist weitere Krankheitsbilder mit sich bringen (Multimorbidität). Hinzu kommt ein drohender Haus- und Fachärztemangel, gerade in ländlicheren Gebieten. 
Um all diese Herausforderungen und Schwierigkeiten zu bewältigen, braucht es innovative Lösungsansätze.

Die Gesundheitsversorgung gliedert sich in die ambulante ärztliche Versorgung (Haus- und Fachärzte), die stationäre ärztliche Versorgung (Krankenhäuser) und der Apotheken- und Arzneimittelversorgung. Zu einer guten Versorgungsstruktur gehören aber auch andere Gesundheitsberufe wie Hebammen, Physiotherapeuten, Psyhotherapeuten usw.

Die Gesundheitsregionplus hat zum einen das Ziel eine flächendeckende, wohnortnahe und qualitativ hochwertige Versorgung sicherzustellen. Zum anderen geht es aber auch um die Vernetzung der verschiedensten Aktuere, Berufsgruppen und Einrichtungen.

Es sollen örtliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, die eine optimale Gesundheitsversorgung gewährleisten und die einzelnen Sektoren in der Versorgung verknüpfen. Das Ziel ist es, einen Menschen ununterbrochen von der Prävention, über die Diagnose, der Therapie (ambulant und stationär) bis hin zu einer möglichen Rehabilitation und darüber hinaus bei der Rückkehr in ein gesundes Leben zu begleiten.

 

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